Protokoll des SBOO-Kongresses
vom 26.06.2005 in Emden
TOP 1 Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Festlegung
der Tagesordnung
H. Züchner eröffnet den Kongress und begrüßt die Anwesenden (vgl. Teilnehmerliste). Bevor H. Züchner mit der Tagesordnung fortfährt, gedenkt er der beiden Verstorbenen Heinz Kitscha und Dr. Lange, die sich um den Bezirk durch ihre langjährige und hervorragende Arbeit verdient gemacht haben und fordert die Teilnehmer des Kongresses auf, sich zu Ehren dieser beiden Schachfreunde zu einer Gedenkminute zu erheben.
Danach wird die Beschlussfähigkeit durch die ordnungsgemäße Einladung gemäß Satzung festgestellt.
Anschließend verliest H. Züchner einen Dringlichkeitsantrag des FSK Rhauderfehn zur Turnier-ordnung und dessen Begründung. Dieser Antrag wird vom Kongress mit Mehrheit der Stimmen nicht als Dringlichkeitsantrag angenommen. H. Züchner merkt hierzu an, dass der FSK Rhauder-fehn, falls er es für nötig ansieht, diesen Antrag auf dem nächsten Kongress erneut stellen könne.
Danach wird die Tagesordnung, wie in der Einladung bekanntgegeben, festgelegt:
1. Begrüßung, Feststellung der Beschlußfähigkeit und Festlegung der Tagesordnung
2. Grußworte
3. Genehmigung des Protokolls des 49. Jahreskongresses in Oldenburg 2004 (veröffentlicht in der „Rochade“ Nr. 9/2004) und des Protokolls des außerordentlichen Kongresses vom 13.8.2004 in Rastede (veröffentlicht in der„Rochade“ Nr. 10/2004)
4. Berichte der Vorstandsmitglieder:
5. Berichte des Wertungsreferenten, des Vorsitzenden des Schiedsgerichtes und
des Sprechers des Spielausschusses
6. Berichte aus den Unterbezirken
7. Aussprache zu den Berichten
8. Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Kassenwartes
9. Neuwahl der Delegierten für den Fachverband Schach im Bezirk Weser/Ems
10. Mitgliedsbeiträge
11. Genehmigung des Etatvorschlages 2005/2006
12. Beratung und Beschlußfassung über die Durchführung des 50jährigen Jubiläums des
Schachbezirkes
13. Vergabe von Ausrichtungen (Turniere, Wettkämpfe, Kongreß usw.)
14. Anträge
15 Verschiedenes
Anschließend begrüßt H. Züchner die Vertreter des NSV, NSJ und DSB, Manfred Tietze, Jan Salzmann und Michael Langer und bittet um Grußworte bzw. Darstellung der Olympiavorberei-tungen.
TOP 2 Grußworte
M. Tietze begrüßt den Kongress und bedankt sich für die Einladung, die er gerne angenommen hat, da er auf die Anregungen und Stimmungen in den einzelnen Bezirken angewiesen ist und bietet sich als Gesprächspartner für den Bezirk an.
J. Salzmann und M. Langer bedanken sich ebenfalls für die Einladung und halten einen Bericht über die Aktivitäten des Niedersächsischem Schachverband und dessen neu gegründeter Olympia-Ausschuss. In ihrem Bericht streichen sie folgende Punkte heraus.
- Die Zeit bis zur Olympiade soll genutzt werden durch Veranstaltungen und Pressearbeit.
- Den Schachverein in die Öffentlichkeit bringen.
- Die Schacholympiade 2008 in Dresden ist die dritt- bzw. zweitgrößte Sportveranstaltung
(mit ca. 150 teilnehmenden Nationen) weltweit.
- Die Fahradsternfahrt von Hamburg über Niedersachsen nach Dresden ( drei bis vier
Stunden fahren mit dem Fahrrad und anschließenden Schachlichen Aktivitäten auf
öffentlichen Plätzen in den jeweiligen Etappenzielen ).
- Eine bundesweite Jugenturnierserie ab 2006 nach dem Muster der Jugendturnierserie
Nord-West.
- Aus- und Weiterbildung von Schachfreunden um die durch die Schacholympiade neu
zu erwartenden Mitglieder betreuen zu können.
- Unterstützung bei Veranstaltungen und Aktivitäten, durch Spielmaterilien, Homepage
und gegebenenfalls Finazieller Unterstützung ( die beim Olympia-Ausschuss des
Niedersächsischen Schachverband beantragt werden muss ).
Im Anschluß daran ist Gelegenheit zu Nachfragen:
H. Klose stellt die Frage, wann man mit welcher Unterstützung ( Plakaten, Aufkleber, Broschüren usw.) rechnen kann. Hierzu erklärte M. Lange, dass die Mittel für 2005 bereits verplant seien und daher diese Form von Unterstützung erst ab 2006 anlaufen würde. Er verweist weiter auf den neu gegründeten Olympia-Ausschuss des Niedersächsischen Schachverband, der auf der auf derartige Anfragen wartet, um diesbezüglich helfen zu können.
D. Gauger fragt, in wieweit Schulen in diese Projekte und Aktivitäten mit eingebunden sind.
J. Salzmann erklärt, dass die Schulen natürlich mit eingebunden werden sollen, in welcher Form müsse aber noch mit den Schulschachbeauftragten geklärt werden.
W. Berger spricht die Ausbildung von Schiedsrichtern für die Olympiade an, die in dem Bericht fehlten. M. Lange erklärt, dass die Schiedsrichterausbildung in Hinsicht auf die Olympiade für Schachfreunde, die erst jetzt mit der Ausbildung beginnen wollten, in Hinsicht auf die von der FIDE geforderten Erfahrungen und Fremdsprachenkentnisse zu spät kommen würde (dies solle aber nicht heißen, dass er diese nicht begrüßen würde) und dass daher nur Schachfreunde, die sich be-reits in der Ausbildung befänden, eine Chance haben würden.
J. Kalenberg spricht die „geplanten“ U8 Meisterschaften (DSB) und der seiner Meinung nach zu geringen Informationen auf den diesbezüglichen Seiten des DSB an. M. Langer kann zu diesem Thema wenig Auskunft geben (auch ihm sind die Informationen auf den Seiten des DSB zu dürftig) und verweist an J. Salzmann, der seinerseits Unterstützung in diesen Fragen zusichert.
H. Züchner stellt die Frage, wie man Anträge zu Simultanwettkämpfen stellen müsse. M. Langer verweist an die dafür zuständigen Stellen des DSB, bietet aber gleichzeitig an, Anfragen diesbe-züglich mit einer Stellungnahme seinerseits an die zuständigen Stellen des DSB weiterzuleiten (die Anfragen sollten möglichst frühzeitig gestellt werden). H. Züchner merkt hierzu an, dass, wenn ihm unter Tagesordnungspunkt 12 die Vorbereitung des Jubiläums übertragen werden sollte, M. Lange mit Anfragen per E-Mail innerhalb einer Woche zu rechnen habe.
TOP 3 Genehmigung des Protokolls des 49. Jahreskongresses in Oldenburg 2004
und des außerordentlichen Kongresses 2004 in Rastede
Hierzu merkte K. Schumacher an, das die Genehmigung erteilt sei, da nach ordnungsgemäßer Veröffentlichung in der Rochade innerhalb der dafür vorgesehenen Frist kein Einspruch erhoben wurde.
TOP 4 Berichte der Vorstandsmitglieder
H. Züchner merkt an, dass fast alle Berichte der Vorstandsmitglieder in schriftlicher Form vorlägen und die Arbeit des Vorstandes ( trotz der Schwierigkeiten auf dem letzten Kongress die Vorstands-posten zu besetzen) recht gut funktioniert habe. Zu seinem schriftlichen Bericht stellte er fest, dass 1956 der OOSV (der später in SBOO umbenannt worden ist ) gegründet wurde, und somit im nächsten Jahr das 50 jährige Jubiläum des Bezirkes anstehen wird. Dieses würde er gerne vorberei-ten, u. a. mit der Ausarbeitung einer Broschüre, die sich über Spenden und Werbung finanzieren soll und somit für den Bezirk kostenneutral sein soll, allerdings gab er zu bedenken, dass diese Aufgabe zusammen mit dem Vorsitz im Bezirk seine Kräfte übersteigen würde. Deshalb habe er sich mit R. Heyen darauf verständigt, die Vorstandsposten zu tauschen, sofern der Kongress diesem entsprechen würde.
H. Züchner berichtet, dass er als Referent für Breitensport in Niedersachsen nicht wieder kandi-dieren wird und diesbezüglich einen Nachfolger für diesen Posten suchen würde (vorzugsweise aus unserem Bezirk). Er merkt weiter an, dass mittlerweile alle SBOO-Vereine bis auf zwei über E-Mail zu erreichen sind.
K. Schumacher, dessen Bericht schriftlich vorliegt, nutzt seine Wortmeldung, um die Erstplatzierten Mannschaften der lestjährigen Meisterschaften durch die Überreichung einer Urkunde zu Ehren:
Bezirksliga 2003/2004
1 Platz WSF
2 Platz Wildeshausen
3 Platz Varel
Beziksliga 2004/2005
1 Platz Union Oldenburg 3
2 Platz Rastede
3 Platz Königsspringer Emden
Bezirksklasse Süd/Ost 2004/2005
1 Platz Clopenburg
2 Platz Quakenbrück
3 Platz Löhningen
Bezirksklasse Nord/West 2004/2005
1 Platz Turm Holthusen
2 Platz Jever 2
3 Platz Norden
Der Bericht des Jugendwartes M. Dietrich lieg schriftlich vor.
J. Kalenberg ergänzt seinen schriftlich vorgelegten Bericht und weist darauf hin, dass seit dem Verfassen des Berichtes weitere dreizehn Turniere ausgewertet worden sind, es ergibt sich daraus, dass der Bezirk der spielfreudigste Bezirk im Niedersächsischen Landesverband ist. Er verweist weiter darauf, dass die Frist zur Auswertung von Turniere auf sechs Wochen nach Beendigung des Turniers befristet worden ist. Da dieses noch nicht allen Vereinen bekannt ist, macht er zur Zeit noch Ausnahmen, aber ab dem 01.01.2006, werde er keine Turniere mehr auswerten, deren Ende länger als sechs Wochen zurückliegt. Da er für seine Arbeit aufbereitete Daten von Frank Hoppe, dessen Arbeit er hier ausdrücklich lobend erwähnt, benötige, die dieser in einer sehr umfangreichen Arbeit zusammentragen müsse (da Daten von bereits vor Monaten abgeschlossenen Turnieren berücksichtigt werden müssen ), soll durch die verkürzte Frist der Auswertung von Turnieren dessen aufwendige Arbeit erleichtert werden.
J. Kahlenberg weist weiter darauf hin, dass die Daten auf www.spittel.de von ihm in Zusammen-arbeit mit Olaf Spittel veröffentlicht werden, da die Bezirksseite seit Februar dieses Jahres nicht mehr gepflegt werde und der Verantwortliche hierfür von ihm seit dieser Zeit nicht mehr zu erreichen ist.
W. Berger merkt hierzu an, dass, wenn man ein solches ehrenamtliche Arbeit übernommen habe, dieser aber aus irgendwelchen Gründen nicht mehr nachkommen könne, zumindestens den Be-zirksvorzitzenden darüber informieren sollte. Dieses sei im vorliegenden Fall nicht geschehen und der Verantwortliche für die Homepage sei nicht einmal mehr für seine Vereinskameraden erreich-bar gewesen.
J. Kalenberg berichtet weiter, dass die Meldung einzelner Spielerdaten (etwa durch falsch geschrie-bene Namen) noch zu wünschen übrig lassen, und dass dieses durch eine Meldung bei K. Schuma-cher geändert werden könne.
Der Bericht des Kassenwartes liegt teilweise schriftlich vor. H. Züchner merkt hierzu an, dass leider nur der Vollzug 2004 und der Ansatz 2005 vorlägen, und bedauerte die Abwesenheit des Kassen-wartes. Er stellt fest, dass, obwohl bereits im letzten Jahr eine Beitragserhöhung beschlossen wor-den sei, die Mehreinnahmen durch Erhöhungen auf DSB- und NSV-Ebene vollständig an überge-ordnete Ebenen wieder abgegeben worden seien, die Rücklagen weiter gesunken und derzeit nicht mehr satzungsgemäß seien. Er bittet seinen Vorgänger W. Berger, dem Kongress zu schildern, welche Maßnahmen dazu geführt hätten, dass die Rücklagen bis auf den heutigen Stand verringert worden seien. W. Berger berichtet, dass bei der Übernahme des Bezirkes durch ihn als 1. Vor-sitzender die Rücklagen eine Höhe erreicht hatten, die dazu führten, dass die Beiträge um fünfund-zwanzig Prozent gesenkt wurden, für ein Jahr keine Gebühren für die Mannschaftsmeisterschaften eingefordert wurden und über Jahre die gestiegenen Beiträge an höhere Ebenen nicht über höhere Beiträge für die Mitglieder, sondern durch die Entnahme aus der Rücklage finanziert worden seien. Diese Maßnahmen führten natürlich zum schnellen Abbau der Rücklagen und konnten deshalb auch nur zeitlich begrenzt die Beiträge stabil halten.
TOP 5 Berichte des Wertungsreferenten, des Vorsitzenden des Schiedsgerichtes
und des Sprechers des Spielauschusses.
Der Bericht des Wertungsreferenten wurde bereits unter TOP 4 abgegeben. Das Schiedsgericht hat nicht getagt. K. Schumacher berichtet, dass der Spielauschuss die vorliegenden Anträge vorbereitet hat.
TOP 6 Berichte aus den Unterbezirken.
Der Vertreter des Unterbezirkes Friesland berichtet, dass es durch den Tod von Dr. Lange Ände-rungen im Unterbezirksvorstand gegeben hat.
Ü. Ströcker berichtet, dass im Unterbezirk Ammerland/Wesermarsch/Oldenburges gelungen sei, alle Vorstandsposten bis auf den Posten des zweiten Vorsitzenden zu besetzen.
J. Meyer berichtet, dass im Unterbezirk Süd-Oldenburg aufgrund der Tatsache, dass D. Gauger nicht mehr als Unterbezirksvorsitzender kandidiert habe, es auch hier Veränderungen im Vorstand gegeben habe.
H. Züchnert berichtet, dass im Unterbezirk Ostfriesland achtzehn Mannschaften am Spielbetrieb auf Unterbezirksebene teilgenommen hätten und der Vorstand auf der Unterbeziksversammlung wieder gewählt worden sei. Des weiteren geht er auf die jährlich stattfindenden Vergleichskämpfe mit dem Friesischen Schachbund (FSB), der die Ostfriesen zum 100 jährigem Jubiläum des FSB eingeladen hat, ein.
TOP 7 Aussprache zu den Berichten.
J. Meyer merkt zum Bericht des Kassenwartes an, das der Haushaltsplan für 2006 fehlt. W. Berger regt an, im Kontorahmen unter Punkt 4500 (Sozialzuschüsse) das Wort Sozial zu streichen. H. Züchner erläutert diesen Punkt des Kontorahmens (z.B. die mögliche finanzielle Unterstützung eines Jugendlichen, der sich für die Europameisterschaft qualifiziert hat und dessen Mutter allein-erziehend ist, oder von Familien, die mit mehr als zwei Jugendliche an der SBOO-Jugendeinzel-meisterschaft teilnehmen, durch den Erlass von Teilnehmergebüren für einen Jugendlichen), und weist darauf hin, dass der Bezirk auch eine gewisse soziale Verantwortung seinen Mitgliedern gegenüber trägt.
Es wird hierzu die Frage gestellt ob es auch vom NSV und DSB Zuschüsse gibt. Hierzu merkt J. Salzmann an, dass es auch auf Niedersächsischen- und Bundesebene Zuschüsse gibt, die man bBeantragen kann. Dieses sei auch aus dem Grunde besonders sinnvol, da z.B. eine Teilnahme z.B. an einer Europameisterschaft mit derartigen Kosten verbunden sei, dass es ohne Zuschüsse, für die meisten Familien der Jugendlichen eine sehr große finanzielle Belastung darstellen würde.
D. Gauger stellt die Frage, wer über die Sozialzuschüsse entscheidet. H. Züchner antwortet, das diese beim geschäftsführenden Vorstand beantragt und dann von diesem entschieden werde.
H. Klose weist darauf hin, das die Sozialzusschusse zwar im Kontorahmen als Unterposten des Lehrwartes auftauchen, er mit diesem aber nichts zu tun habe. H. Züchner erklärt, dass die Teilnahme an Meisterschaften des SBOO oder den übergeordneten Verbänden ein Stück Lehrarbeit sei, da der Jugendliche hier die Möglichkeit besitzt, seine Partien mit Trainern zu analysieren und zu trainieren. Daher sind die Sozialzuschüsse im Kontorahmen unter Lehrarbeit zu finden.
J. Kalenberg bringt ein, das man Sozialzuschüsse auf Turnieren der höheren Ebene gewähren sollte aber nicht auf Ebene des SBOO. Hier sollten die Vereine in die Pflicht genommen werden. W. Berger merkt an, dass man die Zuschüsse nicht umbedingt gewähren sollte, um drei Kindern einer Familie die Teilnahme an der SBOO-Jugendeinzelmeisterschaft zu erleichtrn, sondern vielmehr dazu nutzen sollte, talentierte Jugendliche zu fördern.
D. Gauger erklärt, dass hier ganz einfach die Transparenz für den Bezirk zum Nachvollziehen der Kriterien, die zur Bewilligung der Sozialzuschüsse führten, fehlen.
W. Berger schlägt, vor den Punkt zu streichen, bei Bedarfsfall vom geschäftsführenden Vorstand entscheiden zu lassen und die dafür benötigten Mittel aus der Rücklage zu nehmen.
H. Klose widerspricht diesem Votum, da dieses seiner Meinung nach dazu führen würde, dass sich der Kongress jedes Jahr von Neuem mit dem Thema Beitragserhöhung herumschlagen müsse. Gleichzeitig stellt er die Frage, in wieweit man es allen Mitgliedern zumuten möchte und könne, durch Beitragserhöhung die Förderung bzw. Bezuschussung von nur einigen wenigen zu finan-zieren.
G. Achterhoff weist darauf hin, dass Jugendarbeit wichtig und sinnvoll sei und er deshalb die Diskussion über diesen Punkt nicht ganz nachvollziehen könne.
J. Meyer stellt die Frage, welcher der beiden ihm vorliegenden Haushaltsentwürfe der richtige ist, da sie in den Zahlen voneinander abwichen.
TOP 8 Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Kassenwartes.
Die Kassenprüfer berichten, dass die Kasse für den Zeitraum bis zum 31.12.2004 geprüft wurde und rechnerisch korrekt sei. Es wurde jedoch angemerkt, dass es etwas schwieriger gewesen sei, da der Kassenwart nicht anwesend gewesen sei und daher Fragen nicht gestellt und Erläuterungen nicht gegeben werden konnten. Es wird die Entlastung des Kassenwartes beantragt.
Der Kongress erteilt dem Kassenwart bei einer Enthaltung Einstimmig Entlastung.
TOP 9 Neuwahl der Delegierten für den Fachverband Schach im Bezirk
Weser/Ems.
K. Schumacher erklärt, dass es eine reine Formalität sei, Delegierte für den Fachverband zu wählen, da dieser keine Aufgaben mehr habe und daher aufgelöst werden soll (Verweis auf die Gemein-nützigkeit). H. Züchner schlägt vor aus jedem Unterbezirk einen Delegierten zu wählen und weist darauf hin, dass diese nicht umbedingt alle zur letzten Sitzung des Fachverbandes anreisen müssten. Es werden W. Berger, R. Heyen, J. Meyer, U. Ströcker und H. Züchner vorgeschlagen. Der Kongress wählt einstimmig die Vorgeschlagenen als Delegierten.
TOP 10 Mitgliedsbeiträge
H. Züchner merkt an, dass der Antrag von R. Martens zur Erhöhung der Beiträge (3,00 € für Er-wachsene und 1,50 € für Jugendliche) auf der erweiterten Vorstandssitzung vom 19.06.2005 in Rastede kontrovers diskutiert worden ist und man zum Ergebnis gekommen sei, dem Kongress den Vorschlag zu unterbreiten, die Beiträge um 2,00 € für Erwachsene und 1,00 € für Jugendliche zu erhöhen.
U. Ströcker merkt an, dass auf Grund der geringen Rücklagen und der Tatsache, dass ein Bezirks-vorstand zum vernünftigen Arbeiten einen gewissen Etat brauche, eine Beitragserhöhung notwendig sei. Er begrüße den Vorschlag des erweiterten Vorstandes.
J. Meyer merkt an, dass er nochmals auf den fehlenden Haushaltsentwurf für 2006 hinweisen möchte. Die Erhöhung beziehe sich auf den Rückgang der Rücklagen und die gestiegenen Ausgaben. Dieses sei nur zum Teil nachvollziehbar, denn auch die Daten über die bereits voll-zogenen Posten (z.B. JLEM 2005) und andere fehlten. Hierzu stelle sich die Frage, ob die verans-chlagten Summen korrekt seien oder überhöht. Er beantragt, im Gegensatz zu dem vom Kassenwart vorgelegten Antrag die Beiträge um 1,00 € für Erwachsene und 0,50 € für Jugendliche anzuheben.
H. Klosse merkt an, dass verschiedene veranschlagte Summen zu hoch seien: „z.B. Die Jugend-einzelmeisterschaften U8 / U10 im Etat von 2004 mit 0 € , in 2005 mit 50 € veranschlagt; der Etat vom Lehrwart, der mit 50 € veranschlagtsei, werde nicht benötigt, da er seine Arbeit über Teilneh-mergebüren finanziert; der Posten des Frauenwartes sei mit 100 € im Etat veranschlagt, es sei fraglich, ob dieser gebraucht werde. Er spricht noch weitere Posten an, unter anderem den Posten zur Landesjugendeinzelmeisterschaft (Kosten für Betreuer und Trainer), die alle höher veranschlagt seien als im Vorjahr. Alle Summen zusammengerechnet ergäbe eine Differenz von mehr als 1000 €, so das man die Beiträge nicht erhöhen müsse.“
H. Züchner widersprach dieser Rechnungsweise entschieden und wies darauf hin, dass man Vor-standsmitgliedern nicht zumuten könne, mit einem Etat von 0,- € arbeiten zu können. Man könne nicht erwarten, dass ein Vorstandsmitglied seine entstehenden Unkosten (Briefe, Ausschreibungen usw.) selber trägt.
W. Berger wies auf den letzten Kongress hin und auf die Schwierigkeiten, einen Vorstand zu wäh-len. Man sollte jedem Vorstandsmitglied seinen eigenen Etat zugestehen, ansonsten werde es in Zukunft noch schwerer, Schachfreunde für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu gewinnen. Wenn dann ein Mitglied des Vorstandes von diesem Etat keinen Gebrauch mache und seine Ausgaben nicht abrechne, sollte man diese als Spende aufführen, damit einmal die Summe festgehalten wird, wie kostenaufwändig diese Arbeit in Wirklichkeit sei.
J. Salzmann verweist auf die Aufsichtspflicht während der Landesjugendeinzelmeisterschaften. Die dadurch entstehenden Kosten durch die Betreuer würden deshalb immer entstehen. Hinsichtlich der Trainer weist er darauf hin, dass andere Bezirke sogar noch mehr für die Förderung ihrer Teilneh-mer an diesem Turnier ausgeben würden.
U. Ströcker bedauert, dass keine Daten zum bereits vollzogenen Posten der Landesjugend-Einzel-meisterschaften vorlägen, merkte aber an, dass man einem Referat wie dem des Mädchen- und Frauernwartes nicht einen Etat in Abrede stellen dürfe. Des weiteren weist er daraufhin, dass der Vorstand arbeitsfähig bleiben müsse.
U. Ströcker beantragt, dass der Kongress das Ende der Rednerliste beschließen möge, um eine zu lange Diskussion über diesen Punkt zu vermeiden.
R. Heyen verliest die Namen der noch anstehenden Wortmeldungen (G. Achterhoff, D. Gauger und J. Kahlenberg). Der Kongress beschließt mehrheitlich das Ende der Rednerliste.
G. Achterhoff stellt fest, dass es um die Aufstockung der Rücklagen gehe und sich die Frage stelle, diese langsam durch niedrigere Beitragserhöhungen oder schneller durch größere Beitragserhö-hungen zu vollziehen, und sprach sich für die schnellere Aufstockung der Rücklagen aus.
D. Gauger drückt sein Unwohlsein bei dieser Entscheidung aus mit dem Hinweis, dass zu wenig Informationen vorliegen (fehlende Vollzugsdaten 2005 und fehlender Haushaltsplan für 2006).
J. Kahlenberg merkt an, dass er bereits auf dem Kongress 2004 darauf hin gewiesen habe, dass die beschlossenen Beitragserhöhungen nicht ausreichen würden. Im Gegensatz zur erweiterten Vorstandssitzung wäre er jetzt der Meinung, dass eine Erhöhung um 1,50 € für Erwachsene und 0,75 € für Jugendliche ausreichen müsse, und beantragt dieses.
H. Züchner beendet die Diskussion und fährt mit der Abstimmung des weitestghenden Antrags des Kassenwartes fort, der eine Beitragserhöhung von 3,00 € für Erwachsene und 1,50 € für Jugend-liche vorsieht. Der Kongress lehnt den Antrag mit 2 Ja-, 17 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen ab. Der Vorschlag des Erweiterten Vorstandes mit der Beitragserhöhung von 2,00 € für Erwachsene und 1,00€ für Jugendliche wird mit 7 Ja-, 13 Nein-Stimmen und 2 Enhaltungen ebenfalls abge-lehnt. Der Antrag von J. Kahlenberg (1,50 € für Erwachsene und 0,75 € für Jugendliche) wird mit 17 Ja-, 2 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen angenommen.
TOP 11 Genehmigung des Etatvorschlages 2005/2006
H. Züchner merkt hierzu an, dass ein Etatvoschlag für 2005 vorläge, aber leider der für 2006 fehle. Sein Vorschlag, diesen durch die Post nachträglich zu verschicken und dann durch die Vereine zur schriftlichen Abstimmung bringen zu lassen, wird aus rechtlichen Bedenken vom Kongress mehrheitlich abgelehnt. Nach kurzer, aber intensiver Diskussion der Delegierten wird von H. Züchner angeregt, dass der Etat für 2005 mit den darin vorgesehenen Ausgaben auf das Jahr 2006 übertragen wird und die darin festgelegten Summen nicht (ohne eine vom Kongress genehmigten Haushaltsplan für 2006) überschritten werden dürfen.
Der Haushaltsplan für 2005 und der von H. Züchner angeregte Vorschlag für den Etat von 2006 wird vom Kongress mit Mehrheit genehmigt/beschlossen.
TOP 12 Beratung und Beschlußfassung über die Durchführung des 50-jährigen Jubiläums des Schachbezirkes.
H. Züchner stellt den Delegierten seine Gedanken, Überlegungen und Vorstellungen zur Erarbeitung einer Broschüre und Vorbereitung zum 50-jährigen Jubiläums des Schachbezirkes dar. Er weist darauf hin, dass dieses mit umfangreichen Rescherschen bei Zeitzeugen und durch Sichtung von Unterlagen und Dokumenten verbunden ist. Ein weiterer Aspekt sollte sein, im Rahmen des Jubiläums Aktionen z.B. Simultanveranstaltungen mit Mitgliedern der Olympia-Mannschaft für 2008 in Dresden in den Bezirk zu holen.
Auf die dafür entstehenden Kosten angesprochen, merkt H. Züchner an, dass er bereits zum 25 jährigen Jubiläum des Schachverein Königspringer Emden eine solche Broschüre erstellt habe und diese sich durch Sponsoring finanziert habe. Ebenfalls verweist er auf den Niedersächsischen Schachverband hin, den er in Rahmen dessen Möglichkeiten in die Pflicht nehmen werde. Er stellt weiterhin fest, dass das Jubiläum für den Bezirk Kostenneutral gestaltet werden soll.
H. Züchner schlägt vor, dass der Kongress ihn mit der Erarbeitung einer Broschüre und Vorbereitung betrauen möge. Gleichzeitig macht er aber auch darauf aufmerksam, das er sich außerstande sieht die Vorbereitung des Jubiläums mit seinem Amt als 1. Vorsitzender zu vereinbaren. In Vorgesprächen habe er dies mit dem 2. Vorsitzenden R. Heyen erörtert und einen Tausch der Vorstandsämter vereinbart, sofern der erweiterte Vorstand und der Kongress dem zustimmt. Der erweiterte Vorstand hat diese Anregung auf der Sitzung am 19.06.2005 in Rastede mehrheitlich begrüßt.
Der Kongress beschließt mehrheitlich, das 50 jährige Jubiläum des Bezirkes zu feiern.
W. Berger merkt an, das man unter TOP 8 vergessen habe, da D. Bosse als Kassenprüfer nachrückt, einen Ersatzkassenprüfer zu wählen. C. Jelden wird vorgeschlagen und vom Kongress mehrheitlich gewählt.
TOP 13 Wechsel im Vorsitz des Bezirksvorstandes
H. Züchner erklärt seinen Rücktritt als 1. Vorsitzender. W. Berger übernimmt als Wahlleiter die Wahl des 1. Vorsitzenden. Nachdem von H. Züchner der bisherige 2. Vorsitzende R. Heyen zur Wahl vorgeschlagen wurde, wird dieser einstimmig bei Enthaltung des Betroffenen vom Kongress gewählt und nimmt die Wahl an.
Die Vertreter des NSV gratulieren dem neugewählten 1. Vorsitzenden und nutzen die Gelegenheit sich auf Grund ihrer längeren Rückreise vom Kongress zu verabschieden.
R. Heyen übernimmt die Leitung des Kongresses und schlägt für das Amt des 2. Vorsitzenden
H. Züchner vor. Er wird einstimmig bei Enthaltung des Betroffenen vom Kongress gewählt, nimmt die Wahl an.und übernimmt die Protokollführung
TOP 14 Vergabe von Ausrichtungen
Der Kongreß vergibt nach Aussprache folgende Veranstaltungen:
a) Der Jubiläumskongreß 2006 wird an den Verein Turm Wihlhelmshaven vergeben: Er soll am 2. 4. 06 in der Gaststätte „Graf Spee“ durchgeführt werden:
b) Für die Blitz-EM am 30. 4. 06 soll Union Oldenburg gefragt werden. Sollte es dort nicht möglich sein, soll dies Turnier in Rastede durchgeführt werden.
c) Die Schnellschach-EM soll im Rahmen von Festveranstaltungen zum Jubiläum am 1. 4. 06 von Turm WHV durchgeführt werden.
d) Die Einzelmeisterschaften der U8 und U10 sollen als Tagesturnier in Wildeshausen durch-geführt werden.
Es liegen keine Informationen vor, ob die Jugendherbstmeisterschaften wieder in Verden durchgeführt werden sollen.
Die mögliche Durchführung der Herreneinzelmeisterschaften wird diskutiert: Soll sie in 7 Runden jeweils mit einem Spiel an einem Wochentagabend an verschiedenen Orten oder an zwei Wochen-enden mit zwei Spielen pro Tag durchgeführt werden? Der Kongreß beauftragt den Turnierleiter, diese Frage zu prüfen und zu entscheiden.
W. Berger regt an, im Rahmen der Jubiläumswoche einmalig eine Runde aller Mannshaftskämpfe gemeinsam an einem Ort durchzuführen.
TOP 15 Anträge
Der Kongreß akzeptiert die Reihenfolge der Beschlußfasssung in diesem TOP nach einem Vor-schlag von H. Züchner. Zunächst sollen die weiteren Anträge von R. Martens und danach die des Spielausschusses verhandelt werden.
Die Versammlung möge beschließen, den Paragraphen 17 der Finanzordnung wie folgt zu ändern:
Neu: Bei Zahlungsverzug ist der betreffende Mitgliedsverein / die Abteilung eines Sportvereines in
geeigneter Weise an den Zahlungsverzug zu erinnern, die geforderte Leistung in einer anzuge-benden Frist ( grundsätzlich 1 Monat ) zu erbringen.
Wird die geforderte Leistung nicht in der angegebenen Frist erbracht, erfolgt die Beitreibung in geeigneter Weise (Mahnung / Sperre der Mitglieder für Turniere und Wettkämpfe des SBOO und seiner Untergliederungen ).
Für die 1. Mahnung (Erinnerung) wird eine Gebühr von 10,-- Euro und für die 2. Mahnung 10 % der geschuldeten Leistung, mindestens aber 20,-- Euro fällig.
Sollte die geforderte Leistung auch nach der 2. Mahnung noch nicht in der angegebenen Zeit erbracht worden sein, erfolgt eine Sperre aller Mitglieder des Mitgliedsvereines / Abteilung des Sportvereines für alle Turniere / Wettkämpfe des SBOO und seiner Untergliederungen bis zur vollständigen Erbringung der Leistung.
Auch hier gilt die Leistung erst erbracht, wenn der geforderte Betrag auf dem angegebenen Konto gutgeschrieben wurde.
Alle durch dieses Verfahren entstehenden Nachteile gehen zu Lasten des betreffenden Mitgliedsvereines / der Abteilung des Sportvereines. Zusätzlich können auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes Verzugszinsen in Höhe von 2% über der Spitzenfinanzierungs-fazilität der Europäischen Zentralbank erhoben werden.
U. Ströcker macht einen redaktionellen Vorschlag.
Im Absatz „Auch hier gilt die Leistung erst erbracht…“ , soll das Wort „erst“ ausgetauscht werden, in „als“.
Der Kongress folgt mehrheitlich diesem Vorschlag.
Aus den Reihen des Kongress wurde mehrfach vorgeschlagen die Mahngebühren abzusenken, da die Höhe der Beträge als überhöht empfunden wird. Es wurde vorgeschlagen für die 1. Mahnung 5 EUR statt 10 EUR, und für die 2. Mahnung 15 EUR statt 20 EUR. In die BFO aufzunehmen.
Der Kongress folgt mehrheitlich diesem Vorschlag.
Der Antrag wird nach längerer Aussprache, die durch einstimmigen Beschluß der Mitglieder beendet wird, mit Mehrheit angenommen.
Die Versammlung möge den mit der Haushaltsrechnung vorgelegten, neuen Kontorahmen beschließen.
Der Antrag wird nach Aussprache mit Mehrheit angenommen.
Die Versammlung möge beschließen, den Paragrafen 3 b) und c) des Anhanges der Finanzordnung (Startgelder Erwachsene und Jugendliche) ersatzlos zu streichen.
Der Antrag wird nach Aussprache mit Mehrheit abgelehnt (1 Ja-Stimme, 3 Enthaltungen). Es soll die Erhebung von Mindeststartgelder möglich bleiben.
Auf Vorschlag von Jens Kahlenberg soll der § 3 b und c der Beitrags- und Finanzordnung (BFO) wie folgt abgeändert werden. DasWort „Startgelder“ soll ersetzt werden durch das Wort „Mindeststartgelder“. Der Kongress folgt mehrheitlich diesem Vorschlag.
Antrag 5:
Bitte um ein Meinungsbild: Seit Jahren hat es sich als sinnvoll erwiesen, die halbjährlichen Abschlagszahlungen in der Februar-Rochade zu veröffentlichen. Es stellt nun die Frage, ob auch die Restzahlungen in der Juli / August-Rochade veröffentlicht werden sollten. Ich bitte die Versammlung um ein Meinungsbild.
Der Antrag wird nach Aussprache gegen eine Ja-Stimme und 3 Enthaltungen mit Mehrheit abgelehnt.
Die Anträge des Spielausschusses:
Antrag 1 des Spielausschusses an den SBOO- Kongress
Der Kongress möge beschließen, dass im Punkt 5.4 der TO der folgende Satz ergänzt (hinten angefügt) wird:
Wenn der Verein des Spielers Teil einer Spielgemeinschaft nach Punkt 6 ist, ist der Spieler nur für diese Spielgemeinschaft spielberechtigt.
Antrag 2 des Spielausschusses an den SBOO- Kongress
Der Kongress möge beschließen, dass der nachstehende Punkt 6 neu in die SBOO-TO eingefügt wird:
6. Spielgemeinschaften
6.1 Eine Spielgemeinschaft besteht aus 2 Vereinen.
6.2 Der Antrag zur Bildung einer Spielgemeinschaft muss von den teilnehmenden Vereinen schriftlich bis zum 01.05. mit Wirkung ab 01.07. eines Jahres gestellt werden.
6.3 Der Antrag muss enthalten bzw. ihm muss beigefügt sein:
a) den Namen der Spielgemeinschaft,
b) der Vertrag der die Spielgemeinschaft bildenden Stammvereine mit den Unterschriften der nach § 26 Bürgerliches Gesetzbuch vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder der Stammvereine,
c) die Benennung eines verantwortlichen Spielgemeinschaftsleiters,
d) die Erklärung, dass der vereinseigene Spielbetrieb in dem jeweiligen Bereich mit der Genehmigung der Spielgemeinschaft eingestellt wird und
e) die Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch die Vereinsvorstände für alle in der Spielgemeinschaft tätigen Mitglieder.
6.4 Die Vereine und deren Mitglieder nehmen nur im Rahmen der Spielgemeinschaften am Spielbetrieb teil.
6.5 Nach der Erteilung der Zulassung der Spielgemeinschaft ist diese bis zu ihrer Auflösung spielberechtigt.
6.6 Eine Spielgemeinschaft ist mit Wirkung für das folgende Spieljahr aufgelöst, wenn
a) einer der beiden Vereine nicht mehr Mitglied des SBOO ist oder seine Rechte ruhen,
b) einer der beiden Vereine die Auflösung dem Spielleiter bis zum 01.05. eines Jahres schriftlich bekannt gibt,
c) eine der Voraussetzungen der Ziffer 6.3 nicht mehr vorliegt,
Können sich beide Vereine über die Aufteilung der der Spielgemeinschaft zustehenden Plätze in der Mannschaftsmeisterschaft nicht einigen, entscheider der Spielleiter.
Beide Anträge werden gemeinsam diskutiert. Der Antrag 1 wird bei 2 Gegenstimmen und 1 Enthaltung angenommen, und der Antrag 2 bei 3 Gegenstimmen angenommen, weil es sich nur um die gebotene Übernahme von Regeln des NSV handelt, die für den Bezirk keine Relevanz haben werden.
3. Antrag
Der Kongress möge beschließen, dass die Punkte 4.6.1 und 4.6.2 der Turnierordnung wie folgt neu gefasst werden:
4.6.1 Die Einzelpokalmeisterschaft wird nach dem KO-System durchgeführt. Endet die Turnierpartie Remis, wird sofort im Anschluss ein Stichkampf in Form einer Schnellschachpartie mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten je Spieler gespielt. Endet auch diese Partie Remis, wird sofort im Anschluss eine Entscheidung durch Stichkämpfe in Form von Blitzpartien mit einer Bedenkzeit von 5 Minuten je Spieler herbeigeführt. Die erste Gewinnpartie entscheidet.
4.6.2 Der reisende Teilnehmer führt in der ersten Partie die weißen Steine. Bei notwendigen Stichkämpfen werden die Farben jeweils gewechselt.
Der Antrag wird bei drei Enthaltungen angenommen.
4. Votum des Spielausschusses zum Antrag des SV „Turm“ Wilhelmshaven-Nord:
Änderung der Ziffer 4. 7. 11. l - 4.7.11.3 der Turnierordnung des SBOO in der Fassung vom 01. 06. 1997, zuletzt geändert auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13. 08. 2004 in Rastede :
4.7.11.1 : Falls der Leiter der Staffel über Fax oder Internet erreichbar ist, teilt der gastgebende Verein das Mannschafts- und die Einzelergebnisse per Fax oder e-Mail am Spieltag bis spätestens 20 Uhr an ihn weiter.
4.7.11.2 : Die von beiden Mannschaftsfuhrern unterschriebenen Spielberichte
- außer bei Protestfällen - verbleiben bis zum Abschluß der Saison bei den Heimmannschaften.
4.7.11.3 : Nach dem letzten Spieltag sind die Spielberichte aller Heimspiele geschlossen umgehend an den Leiter der Staffel abzusenden. Der Poststempel muß das Datum des auf den letzten Wettkampf folgenden Tag tragen.
4.7.11.4 : Sollte der Leiter der Staffel oder ein Mitglied der Heimmannschaft nicht über Fax oder e-Mail verfugen, hat die gastgebende Mannschaft das Mannschafts- / und die Einzelergebnisse am Spieltag zwischen 18 und 20 Uhr telef. dem Leiter der Staffel mitzuteilen.
4.7.11.5 : Der Spielbericht ist, von beiden Mannschaftsführern unterschrieben, spätestens am Tag nach dem Wettkampf (Poststempel) an den Leiter der Staffel zu senden
4.7.11.6 : Bei Verstößen gegen eine Ergebnismeldung ist eine Buße von 10,-- €uro auf das bekannte Konto des SBOO zu überweisen
2.3.1: Ein Protest bei Mannschaftskämpfen ist innerhalb von drei Tagen ( Poststempel) nach Beendigung der Runde schriftlich - mit dem Spielbericht - beim Turnierleiter einzulegen. Der Turnierleiter entscheidet über den Protest. Die Entscheidung ist den beteiligten Vereinen schriftlich innerhalb von maximal vier Werktagen (Poststempel ) mitzuteilen.
Der Spielausschuss empfiehlt dem Kongreß die Annahme des Antrages, nach Aussprache wegen der Formulierungen folgt der Kongreß unter Streichung des § 4.7.11.3 bei 1 Gegenstimme und 3 Enthaltungen der Empfehlung.
TOP 15 Verschiedenes
a) U. Ströcker teilt mit, daß dem Unterbezirk die dringend benötigte und bereits bezahlte Software „Winswiss“ fehlt. R. Heyen sagt zu, die Frage zu prüfen.
b) W. Berger beklagt die geringen Resonanz für Schach in den Tageszeitungen. U. Ströcker unterstützt dies im Blick auf die Nordwest-Zeitung. Außerdem spricht W. Berger das Problem an, daß eigentlich auch in Mannschaftskämpfen mit 6 Stunden Bedenkkzeit die Anwesenheit von Schiedsrichtern notwendig sei.
c) J. Kahlenberg teilt mit, daß es eine neue Ausgabe der „Fideregeln“ gibt, sie soll über den Verteiler von H. Klose weitergegeben werden.
Gegen 19,10 Uhr schließt der Vorsitzende mit Dank an die Erschienenen den Kongreß.
gez.: Ralf Heyen gez.: Hermann Züchner
R. Heyen, Vorsitzender Hermann Züchner, 2. Vorsitzender
(Protokollführer bis einschließlich TOP 13) (Protokollführer ab TOP 14)