|
29.11.2009 |
Unsere 2. Mannschaft
hatte heute die Dritte aus Quakenbrück zu Gast und verlor an den beiden
hinteren Bretten sehr rasch. Luca traf sehr spät (nun gut: deutlich zu
spät) am Brett ein und ging die Sache zu überhastet an. Daniel begann
recht solide, stolperte dann aber in eine Gabel seines Gegners, verlor
völlig den Faden und hatte plötzlich 3 Minusfiguren - und schließlich
hatten Luca und Daniel ihre Partien fast zeitgleich verloren. Derweil
hatte sich Jürgen an Brett eins langsam aus seiner etwas defensiven
Eröffnung herausgearbeitet und konnte mit seiner Dame ins gegnerische
Lager durchbrechen, den König von der Grundlinie vertreiben und
gleichzeitig mit Bauern und diversen Figurengewinnen drohen. Ein
tollkühner Angriff im Zentrum, der von seinem Gegner nicht widerlegt
wurde (und sonst einen Springe gekostet hätte) brachte einen
weiteren Turm auf die gegnerische Grundreihe und ließ die gegnerische
Stellung zerbrechen, die vor allem an einem nicht entwickelten
Damenflügel krankte. Dem folgenden zweizügigen Matt war kein Kraut mehr
gewachsen.
Am zweiten Brett sah sich Fabian Dieter Becker gegenüber: 200 DWZ-Punkte
Differenz und große Erfahrung. Während Dieter Becker recht verhalten
eröffnete, stürmte Fabian mit den Damenflügelbauern weit voran,
unterminierte allerdings dadurch deren Aufbau selbst und mußt einen der
Bauern geben. Dennoch hielt er im Zentrum zunächst dem sich spät aber
sicher entwickelnden Gegner Stand und kam zu einigen Drohungen gegen den
gegnerischen Königsflügel. Doch er ließ sich leider durch Plänkeleien im
Zentrum und auf dem Damenflügel ablenken und verlor einen zweiten
Bauern. Danach agierte er wesentlich erfolgreicher, gewann im
weitgehenden Figurenabtausch einen Bauern zurück und fand sich in einem
Turmendspiel mit einem Minusbauern wieder, das stark nach einem Remis
aussah. Ein einziger unbedachter Bauernzug schenkte seinem gegnerischen
König jedoch ein Tempo, das diesen zu seinem Freibauern durchbrechen
ließ. Die wenigen folgenden Züge spielte Dieter Becker fehlerfrei und
ließ Fabian, der hier viel Zeit investierte, keine Chance mehr. - Eine
gute Partie von beiden Seiten und eine starke Aufholjagd von fabian,,
die wohl ein Remis verdient hätte. Summa summarum: 1:3.
|