29.11.2009

Eilmeldung zur 1.  Mannschaft
Soeben erfahre ich, daß Christoph und Timo jeweils ein Remis aus der Höhle des Cloppenburger Schachlöwen gerettet haben. 1:5 also - bei 400 DWZ-Punkten Unterschied hätte es auch schlimmer kommen können!

 

29.11.2009

Unsere 2. Mannschaft
hatte heute die Dritte aus Quakenbrück zu Gast und verlor an den beiden hinteren Bretten sehr rasch. Luca traf sehr spät (nun gut: deutlich zu spät) am Brett ein und ging die Sache zu überhastet an. Daniel begann recht solide, stolperte dann aber in eine Gabel seines Gegners, verlor völlig den Faden und hatte plötzlich 3 Minusfiguren - und schließlich hatten Luca und Daniel ihre Partien fast zeitgleich verloren. Derweil hatte sich Jürgen an Brett eins langsam aus seiner etwas defensiven Eröffnung herausgearbeitet und konnte mit seiner Dame ins gegnerische Lager durchbrechen, den König von der Grundlinie vertreiben und gleichzeitig mit Bauern und diversen Figurengewinnen drohen. Ein tollkühner Angriff im Zentrum, der von seinem Gegner nicht widerlegt wurde  (und sonst einen Springe gekostet hätte) brachte einen weiteren Turm auf die gegnerische Grundreihe und ließ die gegnerische Stellung zerbrechen, die vor allem an einem nicht entwickelten Damenflügel krankte. Dem folgenden zweizügigen Matt war kein Kraut mehr gewachsen.
Am zweiten Brett sah sich Fabian Dieter Becker gegenüber: 200 DWZ-Punkte Differenz und große Erfahrung. Während Dieter Becker recht verhalten eröffnete, stürmte Fabian  mit den Damenflügelbauern weit voran, unterminierte allerdings dadurch deren Aufbau selbst und mußt einen der Bauern geben. Dennoch hielt er im Zentrum zunächst dem sich spät aber sicher entwickelnden Gegner Stand und kam zu einigen Drohungen gegen den gegnerischen Königsflügel. Doch er ließ sich leider durch Plänkeleien im Zentrum und auf dem Damenflügel  ablenken und verlor einen zweiten Bauern. Danach agierte er wesentlich erfolgreicher, gewann im weitgehenden Figurenabtausch einen Bauern zurück und fand sich in einem Turmendspiel mit einem Minusbauern wieder, das stark nach einem Remis aussah. Ein einziger unbedachter Bauernzug schenkte seinem gegnerischen König jedoch ein Tempo, das diesen zu seinem Freibauern durchbrechen ließ. Die wenigen folgenden Züge spielte Dieter Becker fehlerfrei und ließ Fabian, der hier viel Zeit investierte, keine Chance mehr. - Eine gute Partie von beiden Seiten und eine starke Aufholjagd von fabian,, die wohl ein Remis verdient hätte. Summa summarum: 1:3.